Erfolge Tagebuch Seite
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Dienstag, 24.04.2007
4. Tag = 2. Tag strenge Umstellungsphase
Was der Mensch doch noch aus sich rausbringen kann!
War heute früh 3x (!!!) bevor ich das Haus verlassen habe. Erster
Tag mit Kombination Arbeit und Diät. Meine Kollegin lacht sich
schlapp über meine vielen Schüsselchen. Aber es geht nicht anders.
Frühstück: Sojajoghurt mit Obst. Joghurt schmeckt ganz gut, aber es
ist sehr wenig. Habe vergessen, dass ich noch eine Obstsorte extra
darf. Bin mir auch nicht sicher, ob ich – wenn auf dem Plan 1
Obstsorte steht – noch eine weitere dazu essen darf oder die Menge
der einen erhöhen soll. Auf jeden Fall habe ich nach 2,5 Stunden
wahnsinnigen Hunger!!!! Es ist kaum auszuhalten. Ich helfe mir mit
rauchen und Wasser trinken. Der Kaffee duftet verführerisch, aber
ich weiß, dass er mir ohne Milch nicht schmeckt. Also lasse ich es
ganz.
Endlich, endlich darf ich Mittag essen. Salat mit Thunfisch. Apfel
als Nachspeise. O.K. Habe auch wirklich keinen Hunger mehr bis zum
Abendessen, auch wenn mich die Currywurst am Markt sehr anlacht.
Abendessen: Putenbrust geschnetzelt mit Lauch gedünstet. Schmeckt
gut, sättigt auch, aber na,ja. Melone als Nachspeise. Dann noch
alles für morgen vorbereitet. Zum Glück hat Angelika mir
Gesellschaft geleistet, denn sonst wäre ich ausgerastet. So viel
Aufwand für so wenig Essen ! Wollte meine Papaya probieren. Hatte
auch nur eine. Leider hat sie nicht die erforderlichen 180g
hergegeben. Es waren gerade mal nur 130. So muss ich halt morgen
Mittag auf die restlichen 50g verzichten. Eine weitere habe ich
nicht und das Obst mischen, darf ich – glaube ich – auch nicht.
Nerv, Nerv. Irgendwie hat man dauernd von irgendwas zu wenig oder zu
viel.
Meine Fragen: Wenn eine Obstsorte auf dem Plan
steht, und man darf laut Liste pro Tag noch zwei Obstsorten und
einen Apfel, darf man bei dieser Mahlzeit vielleicht doch zwei
verschiedene Obstsorten essen?
Mein Fazit: Apfel muss zum Frühstück sein, da der
mit am meisten sättigt. Man muss ewig in der Küche stehen um Sachen
zu schnippeln und vorzubereiten. Viel Tupper zu haben zahlt sich
aus, wenn man arbeiten geht und die Sachen mitnehmen will. Die
Spülmaschine läuft im Moment jeden Tag, sonst nur einmal pro Woche.
Die Zeit in der Küche nervt mich außerordentlich!!!!
Die logistische Planung ist sehr aufwendig. Wann muss ich was
einkaufen, wenn ich wo bin, wie nehme ich was mit bzw. was kann ich
dort essen. Ich hoffe nur, dass das noch besser wird.
Kann nicht wirklich sagen, dass ich mir irgendwie besser fühle.

